Situation in Tibet

1950

Der Einmarsch chinesischer Truppen in Lhasa und die Besetzung Tibets riefen den Widerstand der Tibeter hervor und hatten damit eine massenhafte Vertreibung der Tibeter zur Folge. Über 100.000 von ihnen mussten 1959 ins Exil fliehen – unter ihnen auch der Dalai Lama.

1962

Gründung der Deutschen Tibethilfe e.V. (DTH) mit Sitz in Wahlwies. Bis 1968 betreute die DTH 16 Waisenkinder im Pestalozzikinderdorf Wahlwies.

1968

Seit Juli 1968 ergreift die DTH in enger Zusammenarbeit mit der tibetischen Exilregierung in Dharamsala (Indien) wirksame Maßnahmen, um den Flüchtlingen Unterkunft, Versorgung und Schulbildung bieten zu können.

2006

Bau einer Schule mit Wohnheim für Nomadenkinder in Ost-Tibet und seitdem werden Waisenkinder, Schulkinder und Lehrer in Tibet unterstützt.

Bis heute fliehen immer noch Kinder und Jugendliche ins indische Exil.